... in Jahr 1900

Märbelmüller

Vom Kalksteinbruch zur Murmel


Kalkstein bildet die Grundlage für die Märbelproduktion und den Wiesensalbei
Kalkstein bildet die Grundlage für die Märbelproduktion und den Wiesensalbei

Von der Mitte des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ernährte die Steinmärbelproduktion tausende Bewohner an den Bächen der Schalkauer Muschelkalkplatte im Städtedreieck Coburg -  Eisfeld - Sonneberg. Auf dieser Wanderung folgen wir diesen Spuren. Im Eisfelder Schloss ist einer der letzten erhaltenen Märbelgänge zu besichtigen. Über den Stelzener Berg mit seinen "Stälöche" der Kalksteinbrecher führt der Weg zur einstigen Märbelmühle in Sachsendorf. Dort befindet sich heute das Murmelmuseum.


Tour: 7 km Rundwanderweg, 3 Stunden + Besuch Museum, leicht


Magere Böden und Weidewirtschaft lassen auf sonnigen Hängen nur die Silberdisteln gedeilich wachsen
Magere Böden und Weidewirtschaft lassen auf sonnigen Hängen nur die Silberdisteln gedeilich wachsen

Nach der Exkursion zu den Steinbrüchen besichtigen wir im Murmelmuseum Sachsenbrunn die Arbeitsgeräte der Steinklopfer und der Märbelmüller bei einer fachkundigen Führung.